Vom Hotel aus folgten wir dem asphaltierten Wanderweg zum Grand Canyon Visitor Center, das jedoch aufgrund von Personalmangel geschlossen war. Daher fuhren wir direkt zum Backcountry Information Office, wo wir auf Aspen trafen. Sie schwärmte uns von ihrer Tour vor, und wir planten im Grunde genau die gleiche Tour, nur in umgekehrter Richtung.
Nach der Planung besorgten wir uns noch etwas Essen und Lebensmittel für die Tour im Grand Canyon Shop, obwohl es recht teuer war. Zwar findet man dort fast alles, aber wer die Möglichkeit hat, sollte lieber einen Mail Drop einplanen.
Als Thrukiker war es sehr einfach, Permits für eine schöne Wanderung im Canyon zu bekommen. Danach gingen wir zum Mather Campground, wo wir die Nacht für 6 $ auf dem Thrukiker-Platz verbrachten. Dort machten wir mit anderen Wanderern ein Lagerfeuer und tranken bis 22 Uhr Bier, obwohl am nächsten Tag ein früher Start geplant war.
Früh am Morgen packten wir unsere Zelte zusammen und fuhren um 5 Uhr morgens mit dem Shuttlebus vom Mather Campground zum Hermits Rest Trailhead. Von dort aus wanderten wir den wunderschönen Hermits Trail bis zum Monument Creek Campground, eine Strecke von lediglich 8 Meilen (ca. 13 km). Aber trotz der kurzen Distanz war es kein leichtes, schnelles Wandern. Vor allem musste man immer wieder anhalten, um die Aussicht zu genießen.
Der Monument Campground war ein kleines Paradies. Von dort aus konnte man einem kleinen Slot Canyon folgen, der im Trail hinunter zu den Grand Rapids mündete. Da wir schon sehr früh angekommen waren, machten wir noch diesen Abstecher.
Vom Monument Creek Campground wanderten wir über den West Tonto Trail zum Havasupai Campground. Der Trail war nicht besonders schwierig, aber sehr schön. Wir sahen keinen einzigen Menschen, bis wir am Havasupai Campground ankamen. Dort fühlte es sich an, als wären wir in Disneyland gelandet. Durch die unmittelbare Nähe zum sehr beliebten Bright Angel Trail war hier ein reges Treiben. Der Campground selbst war eine wunderschöne grüne Oase im Grand Canyon, und ich kann gut verstehen, warum so viele Menschen hierhin wandern.
Wir schlugen unsere Zelte auf und gingen mit leichtem Gepäck runter über den Bright Angel Trail bis zur Phantom Ranch. Dort trafen wir andere Wanderer und verbrachten unsere Zeit. Anschließend ging es über den South Kaibab Trail zurück nach oben bis zum East Tonto Trail. Von hier aus kamen wir wieder zurück zu unserem Campground. Das waren 40 km im Grand Canyon, und zum Glück mussten wir nicht unsere gesamte Ausrüstung tragen.
Vom Havasupai Campground brauchten wir 1 Stunde und 40 Minuten über den Bright Angel Trail bis an den oberen Rand des Grand Canyons. Meine Eltern, die ebenfalls eine Tour im Grand Canyon geplant hatten, holten uns ab und gaben uns ihre verderblichen Lebensmittel mit, bevor sie ihre Wanderung starteten. Sie fuhren uns auch zur Post, wo ich mein Versorgungspaket abholen konnte. Nur Katie musste feststellen, dass sie ihr Versorgungspaket an das Visitor Center in Tusayan geschickt hatte.
Danach ging es in den kleinen Supermarkt, wo wir stundenlang saßen, um unsere Akkus zu laden und Kaffee zu trinken. Dann erzählte Katie von einem Facebook-Post, in dem jemand anbot, uns nach Jacob’s Lake mitzunehmen. Ursprünglich hatte ich geplant, zu duschen und meine Sachen zu waschen und am nächsten Tag mit einem teuren Shuttle zu fahren. Aber jetzt ging alles sehr schnell.
Wir fuhren per Anhalter nach Tusayan, um Katies Versorgungspaket abzuholen. Dort wurden wir auch abgeholt. Unser Trail Angel entpuppte sich als andere Thru-Hikerin aus Kanada, die das Gleiche vorhatte wie wir: Nach Jacob’s Lake fahren, zum North Rim gehen und wieder zurück nach Jacob’s Lake.
Wir gaben ihr jeder 40 $ Spritgeld, nach denen sie nicht gefragt hatte, denn das war immer noch 110 $ billiger pro Person als ein Shuttle für zwei Personen.
Gegen Abend kamen wir in Jacob’s Lake an und machten uns gleich auf den Weg auf der Straße in Richtung North Rim. Wir gingen bis nach 22 Uhr mit Stirnlampen durch die Nacht bis zur ersten Stelle, an der der Trail und die Straße nahe beieinander lagen. Dort verbrachten wir die Nacht in der Nähe einer verschlossenen Toilettenanlage.
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