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Yeti V.I.B. 250 Daunenschlafsack im Praxistest

In den letzten Monaten hatte ich die Gelegenheit den V.I.B. 250 Daunenschlafsack von Yeti etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Da ich zum Ende des letzten Jahres nicht mehr so viele Touren unternehmen konnte musste er dafür dieses Jahr schon umso mehr ran. Unter anderem hat er mich auf meinem Trip durch den Westen der USA begleitet (Ende März/Anfang April), davor und danach auch auf  mehreren kleinen Wochenendtouren durch den Harz.

Über den Hersteller Yeti

Bei Yeti ist man spezialisiert auf die Herstellung von Schlafsäcken und Expeditionsbekleidung. Diese werden auch heute noch im sächsischen Görlitz  in Handarbeit hergestellt.

Im Jahre 2010 fielen viele der Produkte und Produktionsanlagen  der Neiße Flut zum Opfer und es gab einen großen Flutverkauf.

Technische Daten zum Yeti V.I.B. 250 Daunenschlafsack

  • Gewicht: 669 g (inkl. Packsack)
  • Packmaß: 14 x 14 x 31 cm
  • Füllung: CrystalDown 95:5 800+ cuin
  • Außenmaterial: Sup-Cell (RipStop Nylon)
  • Innenmaterial: Ultra-Cell (Nylon)
  • Temperaturangaben: Komfort +9 °C, Limit 5 °C, Extrem -9 °C

Als Außenmaterial kommt SupCell zum Einsatz wobei es sich, laut Hersteller, um ein dünnes Nylongewebe mit unter 30 g/qm handelt. Dieses soll außerdem leicht wasserabweisend und schnell trocknend sein. Auf der Innenseite wird Ultra-Cell verwendet welches sehr weich und Atmungsaktiv ist.

Bei der Füllung kommen dann Gänsedaunen zum Einsatz in einem Mischverhältnis von 95:5 (Daunen:Federn). Die Bauschkraft der Füllung beträgt über 800 cuin und ist damit sehr Hochwertig. Die Wertangabe für die Bauschkraft sagt aus auf welches Volumen sich die Füllung ausdehnt nachdem sie 24 Stunden in einem Messzylinder zusammengepresst wurde. Hier gilt um so höher der Wert um so besser ist die Wärmeisolierung.

H-Kammer Konstruktion

Damit keine Kältebrücken entstehen sind die Daunen in einer H-Kammer Konstruktion verarbeitet worden. Andere Konstruktionen wie die V-Kammer sind effektiver aber durch den höheren Materialaufwand auch schwerer weswegen H-Kammern gerade bei leichten Schlafsäcken die erste Wahl sind.

Der Reisverschluss ist nicht durchgängig sondern geht nur bis zum Knöchel. Im Inneren des Schlafsacks befindet sich eine kleine Tasche welche sich über einen Klettverschluss verschließen lässt damit der Inhalt nicht nach einer unruhigen Nacht im Schlafsack verloren geht. Die Kapuze und der Kragen lassen sich über einen Kordelzug an der linken Seite  festziehen. Im Lieferumfang des Schlafsacks ist außerdem ein Packsack und ein Aufbewahrungsbeutel zur schonenderen Lagerung enthalten.

Der Yeti V.I.B. 250 im Praxistest

Das ist natürlich eine sehr subjektive Aussage aber mit langer Unterwäsche und Seideninlett hatte ich auch keine Probleme damit  bei ca. 0 °C noch ohne zu frieren die Nacht in dem Schlafsack zu verbringen. Das Innenmaterial fühlt sich angenehm auf der Haut an und das Platzangebot im Schlafsack ist für mich mehr als ausreichend.

Worauf man in meinen Augen hätte verzichten können ist die Innentasche, aber das ist sicher Geschmacksache. Ich habe diese noch nie benötigt. Mir persönlich gefällt der Schafsack sehr gut und für meine Zwecke stimmt das Temperatur/Gewichtsverhältnis. Deshalb ersetzt er meinen bisherigen leichten Daunenschlafsack, den Lafuma Pro 650 Down, komplett.

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