Das war mit etwa 30 km unsere längste Etappe. Erstmal hieß es für uns alles wieder zusammenpacken und vom Campingplatz wieder abzusteigen auf die eigentliche Route der Winterberg Hochtour. Angekommen an der Grillhütte Mollseifen begann auch schon der kurze Aufstieg nach Mollseifen. Hinter Mollseifen verlief die Strecke oft auf den gleichen Wegen wie der Mythen- und Sagenweg. Immer wieder findet man am Wegesrand Schilder mit Mythen und Sagen der Region und läuft an Orten wie dem „Bösen Holz“ und dem Femegericht Freier Stuhl vorbei. Besonders schön ist sicher auch die Aussicht vom Ziegenhellenturm, wenn das Wetter etwas klarer ist als bei uns.

Aussichtsturm Winterberg Hochtour Etappe 3
Der Ziegenhellenturm

Einkaufsmöglichkeiten in Züschen

Kurz hinter dem Aussichtsturm beginnt der Abstieg durch ein Skigebiet und endet in Züschen. In Züschen findet man neben einem Edeka (mit nicht durchgehenden Öffnungszeiten) mit Bäcker und diversen Restaurants sowie eine gute Anbindung an das Busnetz, falls man von hier wieder nach Winterberg muss.

Mit vollen Taschen begann hier aber erst der anstrengendste Teil der Wanderung. Wir stiegen von Züschen aus mehrere hundert Höhenmeter auf bis zur Schutzhütte Franzosenkreuz, nur um kurz darauf wieder alles abzusteigen, 500 m durch das Tal zu gehen und dann wieder aufzusteigen mit dem Bonifatius Kreuz Alte Grimme als Ziel. Der Weg führt vorbei an einem alten Stollen der „Zeche Elend“, der mir nicht nur wegen des Namens in Erinnerung geblieben ist, sondern auch wegen der kleinen Holzeisenbahn, die direkt daneben parkt.

Neben der Zeche Elend

Der Steile aufstieg zum Bonifatius Kreuz

Bis kurz vor den letzten Metern zum Bonifatius Kreuz Alte Grimme hatte ich das Gefühl, dass alles gar nicht so schlimm werden würde, wie das Höhenprofil mich vermuten ließ. Das Höhenprofil behielt recht: Der Einstieg zum letzten Meter ist teilweise mit Stahlketten zum Festhalten versichert und der Weg ist sehr steil und matschig. Bei schönem Wetter macht dieser Abschnitt sicher mehr Spaß, und wenn es sehr nass ist, ist es auch keine Schande, dieses Stück zu umgehen. Wir hatten aber viel Spaß beim Aufstieg, brauchten aber auch erstmal eine Pause, als wir oben angekommen waren.

Von hier an ging es nur noch bergab nach Elkeringhausen. Aber auch hier mussten wir aufgrund des Schlammes aufpassen, nicht auszurutschen. Zum Glück verlief der Abstieg in das Orketal reibungslos und wir freuten uns vollkommen durchnässt auf eine Übernachtung im „Bed & Breakfast am Knittenberg„, welches direkt am Weg liegt. Die heiße Dusche hatten wir uns verdient.

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Winterberg Hochtour – Etappe 3
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